So vertreiben Sie den Marder

Wie vertreibe ich einen Marder, der sich im Haus und dort vorzugsweise im Dachgeschoss eingenistet hat? Nicht wenige von nächtlichem Lärm geplagte Hausbesitzer treibt diese Frage um. Einige sind mittlerweile schier verzweifelt, denn keine der durchgeführten Maßnahmen scheint durchschlagenden und langfristigen Erfolg zu haben. Auch an dieser Stelle können nur Tipps gegeben werden, denn manch hartnäckiges Tier lässt sich tatsächlich überhaupt nicht beeindrucken.

Marderspray

Im Baumarkt kann unter verschiedenen Bezeichnungen ein Spray erworben werden, dessen Duft dem Marder unangenehm sein soll und ihn folglich vom Haus fernhält. Es gibt Hausbesitzer, die von einem erfolgreichen Einsatz des Mittels berichten.

Hundehaare auslegen

Wenn es nicht gleich die chemische Keule zum Vertreiben sein soll, kann es der gepeinigte Immobilienbesitzer auch erst einmal mit einem althergebrachten Rezept versuchen: Man nehme Hundehaare und lege diese so aus, dass der Marder sie wahrnehmen muss. Der Theorie zufolge packt den Marder angesichts des feindlichen Geruchs das blanke Entsetzen und er sucht das Weite.

Eingangslöcher verschließen

Irgendwie muss der Marder ja tagtäglich ins Innere des Hauses gelangen. Er tut dies häufig durch kleine Löcher in Wänden oder Dachgiebeln. Es kann daher ein rasches Erfolgserlebnis herbeigeführt werden, wenn das „Einfallstor“ ausfindig gemacht und verschlossen werden kann. Doch es bedarf hierzu einer intensiven Begutachtung des Hauses, da es sich um recht kleine und somit unscheinbare Löcher handeln kann.

Eine Marderfalle aufstellen

Hilfe kann man sich auch bei Experten suchen. Diese stellen eine Marderfalle, bestehend aus Käfig und Lockmittel, auf. Ist der Marder erst einmal in den Käfig gelangt, schließt sich die Tür des Käfigs automatisch und der Marder kann in weitentfernte Gefilde abtransportiert werden. Unbestätigten Gerüchten zufolge kehrt der Marder allerdings wieder heim, wenn die Aussetzung nicht in erheblicher Entfernung erfolgt.

Lärm machen

Da Marder zwar einen ziemlichen Lärm produzieren, sie selbst jedoch extern verursachten Lärm eher meiden, soll in einigen Fällen bereits das ständige Klopfen gegen Decken oder auch das Aufstellen eines Radios in der Nähe der Marder-Behausung zum Vertreiben der Tiere geführt haben.

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