So lässt sich Geld sparen

Wenn die Inflation steigt und die Löhne nicht Schritt halten, müssen gerade Familien, Gering- und Normalverdiener den Gürtel enger schnallen. Doch meist ist es gar nicht erforderlich, auf all das zu verzichten, was das Leben lebenswert macht. Schon kleine Maßnahmen können dazu beitragen, die Geldbörse effektiv zu schonen.

Gerade unter jungen Leuten ist in den letzten Jahren ein Trend zu Ratenkrediten erkennbar. Kein Wunder, denn so muss ich das Geld für meine Unterhaltungselektronik nicht auf einmal entrichten, sondern Monat für Monat nur einen Teil. Dabei übersehen die Käufer allerdings, dass bei solchen Angeboten nicht selten ein höherer Gesamtkaufpreis angesetzt wird als bei einer Barzahlung. Da nützt auch die vielbeworbene 0-Prozent-Finanzierung nicht. Zudem lässt sich bei sofortiger Zahlung – vor allem bei größeren Anschaffungen – mitunter ein hübscher Rabatt aushandeln. Diesen Vorteil wird ein Händler bei Ratenzahlung kaum gewähren.

Im Laufe der Jahre sammelt sich meist eine erkleckliche Anzahl von Verträgen und Abos an: Streaming für die Filme, Streaming für den Sport, Streaming für Musik, Fitness-Studio, Sportverein, Verbandszugehörigkeit. Meist handelt es sich um nicht sonderlich große, aber eben zahlreiche Einzelposten, die in der Summe einen erstaunlich hohen Betrag ergeben. Hier sollten Verbraucher kritisch überprüfen, ob es nicht günstigere Anbieter – bei einigermaßen gleicher Leistung – gibt oder vielleicht auch günstigere Tarife beim bisherigen Anbieter. Eventuell nimmt man den Vertrag auch gar nicht mehr in Anspruch, womit eine Kündigung folgerichtig wäre.

Richtig viel Geld lässt sich beim Wasser sparen: Wer sein Wasser aus dem Supermarkt bezieht, zahlt erheblich mehr als derjenige, der sein Wasser einfach zuhause aus dem Hahn zapft. Dabei sind Geschmack und Qualität von Leistungswasser in Deutschland gut und man spart sich sogar das ständige Geschleppe.

Echte Sparfüchse vergleichen stets die Preise – und das nicht nur bei Artikeln des täglichen Bedarfs. Vor allem dort, wo regelmäßig größere Geldbeträge überwiesen werden müssen, lohnt ein intensiver Vergleich. Dazu bieten sich Strom-, Gas- und Kommunikationsanbieter an, überprüfen sollte man aber auch langfristig laufende Kredite wie für die Immobilie. Hier kann die Ersparnis selbst bei nur recht geringen Zinsunterschieden bereits in die Zehntausende gehen.

Das eben angesprochene Thema Energie soll hier noch einmal aufgegriffen werden. Stromsparende Maßnahmen wie der Kauf neuer Haushaltsgeräte oder der Umstieg auf LED-Beleuchtung können finanziell ebenso große Auswirkungen haben wie das Absenken der Raumtemperatur durch eine niedrigere Einstellung der Heizungsthermostate. Bereits eine um ein Grad niedrigere Temperatur kann gleich mehrere Prozent Energieeinsparung bedeuten.

Oftmals wird das Auto für Fahrten von weniger als drei Kilometern genutzt. Mitunter lässt sich dies natürlich nicht vermeiden, wenn beispielsweise ein Großeinkauf fürs Wochenende ansteht. Sonstige Autofahrten zum Abholen der Kinder aus dem benachbarten Kindergarten oder auch zum Kaffeeplausch in der Nachbarschaft sollten unbedingt auf den Prüfstand.

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